Immer Mitte der Woche berichte ich dir in Form eines Kurzbeitrags jeweils von meinem Lesestatus. Dabei geht es weniger um das simple durchgeben aktueller Seitenzahlen zu Büchern, die ich gerade lese. Vielmehr möchte ich meinen Eindruck zu einem ausgewählten Buch schildern, in das ich gerade versunken bin. Ich halte das deshalb für spannend, weil mir zumeist das Ende des jeweiligen Buches noch unbekannt ist und du mit mir mitfiebern kannst. Solltest du das Buch schon gelesen haben, mache ich dich vielleicht auf Textpassagen aufmerksam, die du gar nicht mehr präsent hattest. Ich bin total gespannt, wie die Blogreihe bei dir ankommt!

Falls auch du Lust hast, dich der Blogreihe anzuschließen, gib mir einfach kurz bescheid. Den Header kannst du dann übernehmen und in meinen wöchentlichen Beiträgen würde ich dich direkt verlinken.


Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs – 2011 – Knaur Verlag

Aktueller Lesestatus: Seite 198 von 416
ISBN: 978-3-426-510-57-5

Der Roman gefällt mir unglaublich gut!

Die Geschichte scheint mir eine Mischung aus Alice im Wunderland und Peter Pan zu sein, nur mit extra Gruselfaktor.

„Am Eingang streckte ich mich und trat hinaus. Die Sonne blendete mich. Ich schirmte die Augen ab und blinzelte durch meine Finger auf eine Welt, die mir völlig unbekannt schien.“ (147)

Immer, wenn ich eine Seite umblättere, auf der Fotografien der besagten besonderen Kinder zu sehen sind, ist es eine kleine Überwindung. Ohne diese Bilder würde dem Buch aber definitiv sein individueller Charakter verloren gehen. Um einen Eindruck vom Buch und von ebenjenen Fotografien zu bekommen, habe ich mich mal des offiziellen Trailers zum Buch bedient. So kannst du dir selbst einen Eindruck machen.

Es brauchte einiges an Überwindung, was den Buchkauf angeht. Was gruselige Geschichten angeht, bin ich echt ein Weichei. Der entscheidende Kaufgrund war dann schließlich der Filmstart der Burtonverfilmung am 6. Oktober diesen Jahres: Bevor ich diesen Film sehe – der ja doch gar nicht so gruselig, sondern vielmehr sonderbar wirkt – muss ich dieses Buch lesen!

Denn ich kenne mich. Sehe ich erst den Film, verliere ich das Interesse am Buch. Inzwischen muss ich mich wegen meiner anfänglichen Hemmungen jedoch selbst belächeln.

Zudem habe ich oft habe das Gefühl, die Geschichte sei vorhersehbar. Doch jedes mal sind die Ereignisse dann anders als erwartet. Aber an welcher Stelle stecke ich da gerade in der Geschichte? Inzwischen weiß Jacob Portman, in wie weit sein Großvater seine Erzählungen erfunden hat oder nicht. Jacob hat eine ihm fremde Welt kennengelernt, einschließlich ihrer Bewohner.

„Eigentlich hätte es mich nicht überraschen dürfen, dass besondere Kinder besondere Essgewohnheiten haben.“ (193)

So lernt Jacob ein fliegendes Mädchen kennen, das zum Essen an einem Stuhl festgebunden werden muss. Außerdem stellt er fest, dass es offenbar Menschen gibt, die auch mit dem Hinterkopf essen können. Doch mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Stattdessen werde ich mich zufrieden weiter dem Roman hingeben.

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