Der Monat Mai verhielt sich recht gewöhnlich. Ich habe diesmal nur wenige Rezensionen veröffentlicht, sodass einige – wie zum Beispiel Die Analphabetin, die Rechnen konnte oder Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben  – noch ausstehen. Leider habe ich auch meine Vorhaben aus meinem letzten Monatsrückblick noch nicht erfüllt: Eine neue Meinungsrunde aufzusetzen sowie einen weiteren Künstler vorzustellen. Die Uni hatte mich im Mai einfach zu fest im Griff. Doch immerhin habe ich trotz allem sieben Bücher im Unfang von etwa 2000 Seiten gelesen:

  • Wer die Nachtigall stört … von Harper Lee
  • Alice im Wunderland von Lewis Carroll
  • Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll
  • Wüste Welt von Wolfgang Popp
  • Der Hut des Präsidenten von Antoine Laurain
  • Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson
  • Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben von George R. R. Martin

Wer die Nachtigall stört … hat mich am meisten begeistert. Wenn es eine Formel gäbe, die jeden davon überzeugen würde, dieses Buch zu lesen: Ich würde sie anwenden! Die Analphabetin, die rechnen konnte hat mir ebenfalls sehr gefallen, dicht gefolgt von Das Urteil der Sieben. Es war unheimlich interessant, durch diesen ersten Band einer Vorgeschichte zu A Game of Thrones zusätzliches Hintergrundwissen zu gewinnen. Hast du eines der aufgelisteten Bücher bereits gelesen oder hast es schlicht noch vor?

Was ich an neuen Inhalten für meinen Blog versäumt habe, machen die neu eingezogenen Bücher wieder wett – es waren mehr denn je! So habe ich gleich zwei Beiträge über meine Neuzugänge (hier und hier) verfasst und habe zudem noch die Lovelybox gewonnen.

Derzeit überlege ich tatsächlich, der Übersicht wegen mal eine SuB-Liste einzuführen. Was hälst du davon und wie koordinierst du deine ungelesenen Bücher?

Fluch und Segen – die leere Leinwand

Außerdem habe ich gerade erst ein Bildwerk – noch titellos – fertiggestellt, das lange auf einen Abschluss gewartet hat. Auch jetzt kann ich noch nicht sagen, ob ich gänzlich mit dem Ergebnis zufrieden bin – ein Ziel, das für einen selbstkritischen Perfektionisten sowieso das Höchste aller Dinge ist. Kennst du das Gefühl, dass dich daran hindert etwas Neues anzufangen, ehe nicht das Unvollendete zum Abschluss gebracht ist? Im Moment bin ich einfach nur heilfroh, dass ich dieses ausbremsende Gefühl überwunden habe. Ich freue mich auf die Freiheit einer leeren Leinwand – ganz entgegen der weitläufigen Tendenz, Angst vor dem leeren Blatt zu haben.

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