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Monatsrückblick NOV’16

Zu meinem Monatsrückblick versuche ich möglichst immer, alle meine gelesenen Bücher für das Beitragsbild zu versammeln. Das klappt diesmal hinten und vorne nicht, denn drei habe ich verliehen und eines hatte ich meinerseits geliehen und wieder zurückgegeben. Was die Anzahl der gelesenen Bücher angeht, verlief der Monat wirklich gut! Auch sonst bin ich für diese Jahreszeit – ganz untypisch für mich – ziemlich energiegeladen. Vermutlich verdanke ich das allein dem sonnigen Wetter.

GELESENES

Ich habe endlich die Trilogie Zwischen den Welten von Laini Taylor abgeschlossen. Der dritte Band Dreams of Gods and Monsters hat mich nochmal richtig umgehauen mit seiner gesteigerten Komplexität, die ich nach den ersten beiden Bänden, die ebenfalls sehr gut waren, gar nicht erwartet hätte. Ich kann die Reihe definitiv weiterempfehlen. Eine Rezension habe ich nicht geplant, aber einen ersten Eindruck zum Buch kannst du in meinen Zwischen-Gedanken gewinnen. Wo wir gerade beim Thema sind: Magst du eigentlich ganze Reihenrezensionen? „Monatsrückblick NOV’16“ weiterlesen

Die Insel der besonderen Kinder. Ransom Riggs

Buchrezension.
Die Insel der besonderen Kinder. Ransom Riggs. 2013. Originalausgabe 2011.

Es gibt eine Insel, auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben und Monster, die das Leben der Kinder gefährden. Im Kindesalter glaubt Jacob seinem Großvater diese Geschichte, doch im Alter von 16 Jahren hat er das alles längst als Humbug abgetan. Das ändert sich, als sein Großvater unter äußerst merkwürdigen Umständen stirbt. Jacob entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich geben könnte und begibt sich auf die Suche nach den besonderen Kindern. Doch wenn es die Kinder gibt, so sind auch die Monster real.

Der Roman hat einen einfachen, flüssigen Schreibstil und lässt sich bequem lesen. Die Handlung hat mich von Anfang an mitgenommen, in eine sehr ideenreiche und phantastische Welt. Besondere Erwähnung müssen hier die Bilder finden, welche fiktiv in die Geschichte integriert sind und sich hauptsächlich als alte Fotografien besonderer Kinder darstellen. Für mich haben diese vergilbten Schwarz-Weiß-Aufnahmen den Gruselfaktor, den die Geschichte tendenziell schon in sich birgt, zusätzlich gesteigert. Ohne zu viel verraten zu wollen, erinnert mich die Geschichte insgesamt sehr an eine Mischung aus Peter Pan und Alice im Wunderland.

Schade finde ich es, dass der Autor nicht mehr aus seinen Ideen heraus geholt hat. „Die Insel der besonderen Kinder. Ransom Riggs“ weiterlesen

Windstimmung

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Acryl auf Leinwand. Janine Taplan. 2016. Windstimmung

 

Zwischen-Gedanken zu „Dunkelsprung“

Immer Mitte der Woche berichte ich dir von meinem Eindruck zu einem Buch, in das ich versunken bin. Ich halte das für spannend, weil mir zumeist das Ende noch unbekannt ist und du mitfiebern kannst. Solltest du das Buch schon gelesen haben, mache ich dich vielleicht auf Textpassagen aufmerksam, die du gar nicht mehr präsent hattest. Vielleicht mache ich dich aber auch einfach auf ein Buch aufmerksam, dass du noch gar nicht kennst?


Dunkelsprung – Leonie Swann – 2016 – Goldmann Verlag

Aktueller Lesestatus: Seite 274 von 382
ISBN: 978-3-442-48542-0

Diesmal bin ich etwas spät dran mit meinen Zwischen-Gedanken. Du wirst hoffentlich trotzdem deine Freude an diesem Beitrag haben. Denn Dunkelsprung ist ziemlich außergewöhnlich. Leonie Swann stattet das Buch mit Ideen aus, die mir bisher noch nicht in dieser Form begegnet sind. Ich würde das Buch im Bereich der Fantasy ansiedeln, doch bleiben manche phantastische Elemente so vage, dass sie auch durch bloße Vorstellungskraft erklärbar wären – auf eine gelungene Weise. Kurzum: Ich bin begeistert! Aber lest selbst am Beispiel des Schmetterlings:  „Zwischen-Gedanken zu „Dunkelsprung““ weiterlesen

Der Duft von Eisblumen. Veronika May

Buchrezension.
Der Duft von Eisblumen. Veronika May. 2016.

Rebekka ist als Karrierefrau und auch privat auf ihrem persönlichen Tiefpunkt angelangt. Im Stadtverkehr gehen ihr die Nerven durch und sie fährt ihrem Vordermann absichtlich auf die Stoßstange. Der Richter brummt ihr Sozialstunden auf, die sie bei einer alten Dame ableisten muss. Diese lebt in einer Villa mit riesigen Garten und hütet ein Geheimnis, welches Rebekka nach und nach zu Tage führt. Die Frauen scheinen mehr gemeinsam zu haben, als ihre bloße Dickköpfigkeit. Rebekka versteht, dass man sein Herz nicht ewig verschließen kann.

Der Roman ist sehr flüssig geschrieben. Der Leser erlebt alles aus der Perspektive der Protagonistin Rebekka. Gelegentlich findet jedoch gezielt ein kurzer Perspektivwechsel statt. Gesteigert wird diese Wechselhaftigkeit durch Briefe an einen Unbekannten. Deren Bedeutung klärt sich erst im Laufe der Geschichte. Trotzdem ist die Geschichte im Großen und Ganzen recht vorhersehbar. Es ist eben ein typischer Frauenroman, in dem die Protagonistin eine Selbstfindungsphase durchlebt. Dies schmälert jedoch nicht den Unterhaltungswert des Buches. Schließlich rechnet man schon damit, sobald man nur den Klappentext gelesen hat. Ich empfand das nicht als besonders nachteilig, denn ich hatte Lust auf ebensolche Geschichte. Es ist eben ein Wohlfühlbuch. „Der Duft von Eisblumen. Veronika May“ weiterlesen

Zwischen-Gedanken zu „Der Duft von Eisblumen“

Immer Mitte der Woche berichte ich dir von meinen Eindruck zu einem ausgewählten Buch, in das ich gerade versunken bin. Ich halte das für spannend, weil mir zumeist das Ende des jeweiligen Buches noch unbekannt ist und du mit mir mitfiebern kannst. Solltest du das Buch schon gelesen haben, mache ich dich vielleicht auf Textpassagen aufmerksam, die du gar nicht mehr präsent hattest. Vielleicht mache ich dich aber auch einfach auf ein Buch aufmerksam, dass du noch gar nicht kennst? Ich bin total gespannt, wie die Blogreihe bei dir ankommt!


Der Duft von Eisblumen – Veronika May – 2016 – Verlag Diana

Aktueller Lesestatus: Seite 179 von 367
ISBN: 978-3-453-35881-2

Der Roman ist in meinen Augen ein typischer Frauenroman. Was heißt typisch? Es gibt eine Art Frauenroman, in welchem die Protagonistin zu Beginn nahezu alles verliert oder einschneidende Ereignisse erlebt, sodass ihr Weltbild aus den Fugen gerät. In einer Selbstfindungsphase verändert sich ihre Sicht auf ihr bisheriges Leben nach und nach, sodass sie Veränderung anstrebt, um glücklich zu werden – nicht selten geht das mit einer neuen großen Liebe einher. So eine Art Roman meine ich und so eine Art Roman ist Der Duft von Eisblumen.

„Sie mögen sie, nicht wahr?“ (177)

Obwohl ich genug solcher Bücher lesen habe, um eine solche Handlung sofort zu erkennen, macht mir das Lesen wirklich Spaß. Denn wenn man weiß, was einen erwartet, einen das nicht abschreckt und man merkt, dass die Erwartungen eintreten, liest man doch genau das, was man lesen möchte, nicht? „Zwischen-Gedanken zu „Der Duft von Eisblumen““ weiterlesen

Zitat #27 Gaarder

Warum ist es bloß so schwer, dem eigenen Schatten davonzulaufen?

Jostein Gaarder
(1952-heute)

 

Zwischen-Gedanken zu „Marina“

Immer Mitte der Woche berichte ich dir in Form eines Kurzbeitrags jeweils von meinem Lesestatus. Dabei geht es weniger um das simple durchgeben aktueller Seitenzahlen zu Büchern, die ich gerade lese. Vielmehr möchte ich meinen Eindruck zu einem ausgewählten Buch schildern, in das ich gerade versunken bin. Ich halte das deshalb für spannend, weil mir zumeist das Ende des jeweiligen Buches noch unbekannt ist und du mit mir mitfiebern kannst. Solltest du das Buch schon gelesen haben, mache ich dich vielleicht auf Textpassagen aufmerksam, die du gar nicht mehr präsent hattest. Ich bin total gespannt, wie die Blogreihe bei dir ankommt!

Falls auch du Lust hast, dich der Blogreihe anzuschließen, gib mir einfach kurz bescheid. Den Header kannst du dann übernehmen und in meinen wöchentlichen Beiträgen würde ich dich direkt verlinken.


Marina – Carlos Ruiz Zafón – 2012 – Weltbild Verlag

Aktueller Lesestatus: Seite 34 von 286
ISBN: 978-3-86365-081-0

Der Friedhof der vergessenen Bücher hatte mich total begeistert. Zafón versteht es, eine mystisch-düstere Stimmung zu erzeugen, die einen sogleich fesselt. Bei Marina ist das keineswegs anders. „Zwischen-Gedanken zu „Marina““ weiterlesen

Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben. George R. R. Martin

Buchrezension.
Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben. George R. R. Martin. 2013

Der Knappe Dunk nimmt das Schwert seines verstorbenen Herren an sich, um fortan als Ser Duncan an Turnieren teilzunehmen und so Ritter zu werden. Unterwegs trifft er auf den vorlauten Stalljungen Ei, der ihn fortan als Knappe begleitet und dabei gar nicht mal so unnütz ist. Ser Duncan ist ein fähiger Kämpfer, aber muss erst beweisen, dass ihm die Ehre eines wahren Ritters gebührt. Dabei macht er sich genauso viele Feine wie Freunde. Am Ende geht es um weit mehr, als nur um den Tuniersieg und auch Ei ist in Gefahr.

Der Sammelband enthält die drei in sich abgeschlossenen Geschichten Der Heckenritter, Das verschworene Schwert und Der geheimnisvolle Ritter. „Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben. George R. R. Martin“ weiterlesen

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